Was haben Mahatma Gandhi, Martin Luther King Jr., Steve Jobs und Mutter Teresa gemeinsam? Sie sind neben all dem was sie erreicht haben vor allem als einzigartige Führungspersönlichkeiten bekannt, die mit ihrer Vision und Ideen viele Menschen begeistern und bewegen konnten und damit ihre Zeit geprägt haben. Spätestens im beruflichen Alltag kommt jeder von uns in Berührung mit ‘Chefs’, als Vorgesetzte und/oder Autoritätspersonen. Doch gerade im jungen Alter erscheint die Vorstellung sich selbst als “Leader” zu bezeichnen etwas absurd und wenn man über Leadership oder Führungsqualitäten nachdenkt, dann meist erst für den möglichen Traumjob in ferner Zukunft. Hier einige Gründe, warum man nie zu früh zum “Leader” werden kann und was eine gute Führungsperson ausmacht — aus der Perspektive der größten studentisch geführten Leadership Organisation: AIESEC.

Investiere in heute für ein besseres morgen

Wir — also die Jugend von heute — werden die Unternehmer, Arbeitnehmer und CEOs von morgen sein. Wir werden diejenigen sein, die Lösungen für die Probleme in der Gesellschaft finden und eine bessere Zukunft gestalten müssen und in den entscheidenden Positionen sein werden, um einen Unterschied in der Welt zu machen. Wenn wir uns heute ansehen, wieviele integre Führungspersönlichkeiten und Vorbilder es gibt, ist es jedoch keinesfalls selbstverständlich, dass dieser Unterschied positiv wird. Aber eins ist klar: Es liegt mehr denn je in unseren Händen, wir können den Weg für zukünftige Generationen bereiten oder verbauen, sei es in Wissenschaft, Umwelt, Wirtschaft, Bildung oder Politik. Aber sind wir dafür auch wirklich schon bereit mit der überwiegend theoretischen Erfahrung in Schule und Studium? Lernt man neben dem büffeln für Klausuren auch wie man ein Team leitet oder die nötigen Soft-Skills um eine große Herausforderung zu bewältigen? Genau da will AIESEC ansetzen und Führungsqualitäten in jeder jungen Person entwickeln — als Schlüssel für eine bessere Zukunft.

Führungsqualitäten im Alltag — das Leadership Development Model

Leadership Development Model (LDM)

Aber was bedeutet es außerhalb eines Büros in der Chefetage ein Leader zu sein? Innerhalb AIESECs ist das Verständnis von “Leadership” anschaulich im Leadership Development Model (Abkürzung: LDM) dargestellt. Es gibt vier Kategorien, sogenannte LDM-Qualities, die verschiedene Bereiche abdecken. Nach unserem Verständnis von “Leadership”, ist es wichtig lösungsorientiert zu sein und sich Herausforderungen zu stellen und gemeinsam mit anderen effizient und wirksam zu interagieren und sie zu begeistern, denn kein großes Problem kann alleine gelöst werden. Genau so essentiell ist es, sich seiner eigenen Stärken, Schwächen und Werte bewusst zu sein und sich nicht nur im Kontext seiner Nation verstehen, sondern als “World Citizen” der eigenen Verantwortung in der Welt bewusst sein. All das macht einen guten “Leader”, einen fairen Chef und einen Menschen aus, der in der Lage ist, seinen Alltag und den anderer positiv zu beeinflussen.

Und genau diese Fähigkeiten sollen durch AIESEC entwickelt werden — indem man sich engagiert oder ins Ausland geht.

Dass das LDM nicht nur bloße Theorie ist, sondern auf Erfahrungsberichten beruht, bestätigt auch seine Entstehungsgeschichte: In einer Umfrage gaben ca. 500 AIESEC Alumni an, was sie in ihrer Zeit bei AIESEC mitgenommen haben und aus den Ergebnissen entstand das LDM, der Kern des Selbstverständnisses der Organisation.

Die nächsten Wochen stellen deshalb auch auf der AIESEC Germany Facebook Seite und diesem Blog AIESEC-Mitglieder vor, welche der LDM-Qualitäten sie in ihrem Engagement bei AIESEC besonders entwickelt haben und was das für ihren Alltag bedeutet.

Der US-Amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Warren Bennis hat einmal gesagt: “Leadership is the capacity to translate vision into reality.”

Was ist deine Vision? Wofür stehst du?

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